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Sargmöbel

Nachhaltigkeit entsteht nicht nur durch das richtige Holz. Sie entsteht durch die Zeit, die ein Objekt in unserem Leben verbringt.
Optimistic Coffin Schwarz lasiert als Couchtisch vor einem hellen Sofa
Ein Möbelstück, das jeder von uns eines Tages besitzen wird.Symbolbild, mit KI erstellt

Das eine Möbelstück, das jeder besitzt

Es gibt ein Möbelstück, das jeder von uns eines Tages besitzen wird, ob er will oder nicht. Das Gesetz verlangt es. Und doch war dieses eine Objekt schon immer nur für ein paar Tage gedacht, bevor es für immer verschwindet: verbrannt oder vergraben, egal wie ökologisch das Material.

Gekauft wird es meist in einer Woche, in der niemand Zeit hat, etwas auszusuchen. Aus einem Katalog, zwischen Terminen, während anderes wichtiger ist. Was dabei herauskommt, ist selten eine Entscheidung.

Eine Revolution im Denken

Nachhaltigkeit entsteht nicht nur durch das richtige Holz. Sie entsteht durch die Zeit, die ein Objekt in unserem Leben verbringt.

Was also, wenn dieses eine Möbelstück nicht erst am letzten Tag unseres Lebens in unser Zuhause kommt, sondern Jahre vorher? Als Truhe im Flur. Als Bank am Fenster. Ein Objekt, das mit uns lebt, bevor es zur Stille wird.

Das ist die eigentliche Revolution: aus einer gesetzlichen Pflicht ein Objekt zu machen, das man besitzen will, nicht nur besitzen muss.

Optimistic Coffin Natur geölt als Sitzbank im Flur unter einer Garderobenleiste
Als Truhe im Flur. Als Bank am Fenster.Symbolbild, mit KI erstellt
Optimistic Coffin Schwarz lasiert als Couchtisch in einem hohen Wohnraum
Ein Objekt, das mit uns lebt, bevor es zur Stille wird.Symbolbild, mit KI erstellt

Was ein Sargmöbel im Alltag ist

Sargmöbel ist kein feststehender Begriff. Es gibt ihn kaum, weil es die Sache kaum gibt. Gemeint ist ein Möbelstück, das man kauft, benutzt und behält, und das am Ende die Aufgabe übernimmt, für die sonst kurzfristig etwas anderes besorgt wird.

Im Alltag ist der Optimistic Coffin eine Bank, eine Truhe oder ein Sideboard. Er steht im Flur und trägt Taschen und Schuhe. Er steht am Fußende des Bettes und nimmt Decken auf. Er steht im Wohnraum und hält, was sonst herumliegt.

Ausgeliefert wird er ohne Griffe. Das ist kein Sparzweck, sondern der Punkt: Ein Möbelstück braucht keine Sarggriffe. Wer sie später möchte, bekommt vier ausziehbare Metallgriffe oder vier aus geöltem Pappelholz.

Woraus er gemacht ist

Massives Fichtenholz mit hochwertig veredelter Oberfläche, innen ein weißer Baumwollbezug mit farblich passendem Kissen. Die Außenmaße sind 200 × 60 × 45 Zentimeter, die Innenlänge beträgt 188 Zentimeter. Der Entwurf stammt von Jiří Ďuriš.

Fichte ist ein leichtes, helles Holz aus europäischen Wäldern. Man kann es geölt zeigen, wie es ist, oder deckend lasieren. Natur geölt zeigt die Maserung; die vier lasierten Varianten in Weiß, Schwarz, Gelb und Pink verdecken sie zugunsten der Form. Alle fünf Farbvarianten ansehen.

Wie aus dem Möbel wieder ein Sarg wird

Der Optimistic Coffin ist für Feuer- und Erdbestattung geeignet. Wer ihn zu Lebzeiten kauft, sollte zwei Dinge mit den Angehörigen besprechen: wo er steht und wofür er vorgesehen ist. Ein Sargmöbel, von dem niemand weiß, bleibt am Ende ein Möbel.

Ob und wie ein selbst beschaffter Sarg verwendet werden kann, regeln die Bestattungsgesetze der Bundesländer unterschiedlich. Das Bestattungsunternehmen vor Ort weiß, was gilt. Wir beraten dazu und sprechen im Zweifel direkt mit dem Bestatter.

Symbolbild, mit KI erstellt

Unser Versprechen

Das ist die eigentliche Revolution: aus einer gesetzlichen Pflicht ein Objekt zu machen, das man besitzen will – nicht nur besitzen muss.
Optimistic Coffins

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Design der Särge: Jiří Ďuriš